Wetteraufzeichnung


Hans Mandery zeichnet seit Jahren das Wetter in Aschach auf. Täglich schreibt er die Temperaturen, Niederschläge und den Luftdruck auf. In dem heißen Sommer 2003 betrug demnach die höchste Temperatur 35 °C. Die tiefste Temperatur in dem Zeitraum zwischen 1991 und 2004 betrug demnach in Aschach -20 °C. Aus den Aufzeichnungen wurden die Werte in die nachfolgenden Tabellen von Hans Mandery zunächst ab dem Jahr 2000 eingegeben.

Monatliche Wetteraufzeichnungen:

Jan. Febr. März April Mai Juni Juli Aug. Sept. Okt. Nov. Dez.

2000-01 2000-02 2000-03 2000-04 2000-05 2000-06 2000-07 2000-08 2000-09 2000-10 2000-11 2000-12

2001-01 2001-02 2001-03 2001-04 2001-05 2001-06 2001-07 2001-08 2001-09 2001-10 2001-11 2001-12

2002-01 2002-02 2002-03 2002-04 2002-05 2002-06 2002-07 2002-08 2002-09 2002-10 2002-11 2002-12

2003-01 2003-02 2003-03 2003-04 2003-05 2003-06 2003-07 2003-08 2003-09 2003-10 2003-11 2003-12

2004-01 2004-02 2004-03 2004-04 2004-05 2004-06 2004-07 2004-08 2004-09 2004-10 2004-11 2004-12

2005-01 2005-02 2005-03 2005-04 2005-05 2005-06 2005-07 2005-08 2005-09 2005-10 2005-11 2005-12

2006-01 2006-02 2006-03

Daraus ergibt sich ein genauer Temperaturverlauf und die jeweiligen Höchst-,Tiefst- und mittleren Temperaturen und Niederschläge der Tabelle der Zeit zwischen 1990 bis 2004, der zeigt, dass die Lufttemperatur besonders in den 90er Jahren gegenüber der Periode zwischen 1951 und 1980 angestiegen ist.

Niederschläge (in mm/m² od. Liter/m²) in Bad Bocklet:

Periode 1951 – 1980 (vgl. auch Geschichte der Ortsteile Aschach und Großenbrach, 1996, Langjährige Mittelwerte der Jahre zwischen 1951 und 1980 laut dem Deut-schen Wetterdienst)


Januar Februar März April Mai Juni Juli August September Oktober November Dezember

53 47 45 40 53 65 62 69 50 47 60 73


Periode 2001 – 2004

Jan. Febr. März April Mai Juni Juli Aug. Sept. Okt. Nov. Dez.

1991 / / 33,5 15 30 74,5 31 28,5 32,5 24 91 52

1992 28 31 103 33 29 149 73 68 51 73 101,5 63

1993 113,5 11 12,5 45,5 83 34,5 55 22,5 46 49 35 237,5

1994 147 28,5 94 62 31 26 92 61,5 80,5 57 57 74,5

1995 136 90 57,5 72 67,5 63 121,5 52 83 31,5 37,5 34,5

1996 0,5 49,5 14 17 107,5 39,5 110 79 34 70 57 36,5

1997 10 127,5 43 33,5 31,5 94 107 20 10,5 63 43 77,5

1998 55 12,5 60 73 24,5 50 72 40,5 153,5 198 104 34

1999 81,5 61 74,5 56 45,5 81,5 121,5 80,5 57 38 49 137

2000 57 74 80,5 29,5 64 35,5 149,5 45,5 91 47,5 64 46

2001 92 38 104 52 25,5 66 74 69,5 121 49 102,5 71

2002 50 176 58,5 28,5 82,5 35 61,5 86,5 26 154,5 108,5 98

2003 105 19,5 24 21 58 18 57 11,5 33,5 67 48 53,5

2004 / / / 39 56 76,5 57 91,5 36 54 69 40


Lufttemperatur (in °C):

Klimadaten für Bad Kissingen

Periode 1951 – 1980

A: Mittlerer 8:00-Wert. B: Mittlere tägliche Maxima. C: Mittlere tägliche Minima. D: Mittlerer täglicher Niederschlag. E: Mittlere Tagesmittel.

Jan. Febr. März April Mai Juni Juli Aug. Sept. Okt. Nov. Dez.

B 1,7 3,9 8,8 13,9 18,5 21,8 23,3 22,8 19,3 13,5 6,6 3,0

C -3,2 -2,5 -0,1 3,2 6,9 10,6 12,1 11,6 8,7 4,7 1,4 -1,5

E -0,6 0,6 4,0 8,3 12,7 16,3 17,6 16,7 13,4 8,6 3,9 0,8

Periode 1947 – 1980

F: Absolut höchste Maxima. G: Absolut tiefste Maxima.

Jahr 1967 1960 1974 1968 1953 1950 1957 1974 1949 1962 1968 1979

F 13,9 19,4 19,3 24,4 27,6 30,5 34,2 30,3 28,9 24,0 18,4 15,4

Jahr 1947 1956 1971 1956 1962 1962 1962 1980 1954 1950 1975 1962

G -23,1 27,1 -17,6 -8,9 -5,5 -0,4 2,3 2,9 -1,6 -6,5 -13,2 -21,9

Nach der Periode 1953 bis 1980 ist das mittlere Datum des ersten und letzten Frostes der 29. April bzw. der 18. Oktober und das mittlere Datum der ersten und letzten Schneedecke der 5. Dezember bzw. der 11. März.

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Klimaänderung

Ohne die in der Atmosphäre vorkommenden Treibhausgase wären statt der weltweiten Durchschnittstemperatur von 15 °C nur -18 °C. Durch die vom Menschen freigesetzten Gase kommt es jedoch zu einer unerwünschten Verstärkung des Treibhauseffekts. Das hat bedrohliche Folgen für die Erdbevölkerung.

Grosse Probleme wird es zum Beispiel in den Mittelmeerländern geben, die jetzt schon mit Dürre zu kämpfen haben.

Deshalb wurde 1997 das Kyoto-Protokoll verabschiedet, das die Verpflichtung zur Verminderung der Treibhausgasausstosses durch die Industrieländer enthält.

Gegen die Erwärmung der Erdatmosphäre werden verschiedene Einwände vorgebracht.

Manche argumentieren damit dass durch eine neue Eiszeit der Erwärmung gegengesteuert würde. Dem kann man entgegenhalten, dass der voraussichtliche Höhepunkt der nächsten Eiszeit noch etwa 30000 Jahre entfernt ist.

Die Temperaturerhöhung wurde hauptsächlich nachts und im Winter beobachtet. Auch die steigende Temperatur des Meereswassers und der Luft in den Wäldern führt durch die dann verminderte Aufnahmefähigkeit für CO2.

Die Kohlendioxidkonzentration könnte bis Ende des Jahrhunderts bis auf 1000 ppm ansteigen. Der Zeitraum zukünftiger Klimaveränderungen wird um so länger hinausgeschoben, je länger eine Begrenzung der Treibhausgasausstosses dauert.

Der Meeresspiegel erhöhte sich um über 10 cm und der Niederschlag nahm auf der Nordhalbkugel um bis zu 1% zu, während er in subtropischen Breiten abnahm. Damit in Zusammenhang stehen sog. „El Nino - Ereignisse“ das sind intensive Temperaturanomalien mit nachteiligen Auswirkungen für den Menschen.

Die 90er Jahre waren weltweit das wärmste Jahrzehnt. Die wärmsten Jahre seit 1861 traten alle nach 1989 auf, wobei 1998 das wärmste war.

Zu den zu erwartenden Veränderungen gehören das Abschmelzen des Arktischen Eises um ca. 40% , das Verschwinden von 50% der alpinen Gletscher und Extremereignisse wie Starkregen, Hitze- und Dürreperioden.

Unsere für Klimaveränderungen anfälligen Wälder leiden jetzt schon darunter und sind erhöhtem Schädlingsbefall ausgesetzt.

Es ist ein Anstieg der unter Wassermangel leidenden Weltbevölkerung auf etwa 500 Mio. Menschen zu befürchten.

Durch schnelles Handeln mit vertretbarem Aufwand kann derKlimawandel und seine Folgen gebremst werden.

Zu den möglichen Massnahmen des Klimaschutzes gehören eine verstärkte Nutzung erneuerbarer Energiequwellen wie Sonne, Wind, Biomasse und Wasserkraft.

Unbedingt erforderlich ist ein gemeinsames Handeln aller Staaten einschliesslich dem Hauptemmissonsland USA.

Im kommunalen Bereich gehört zum Klimaschutz durch Förderung des Fußgänger- und Radverkehrs, Verbesserung des ÖPNV-Anteils, Energieeinsparung, Verbesserung der Förderung von Energiesparinvestiotionen, Wärmeschutzmassnahmen, Erhöhung des Nah- und Fernwärmeanteils.

Die durch Flugzeugabgase verursachte Wolkenbildung schädigt das Klima und macht 9 % der Erderwärmung aus. Auf Grund der Schwefel- und Rußpartikel, an denen die Feuchtigkeit der Luft kondensiert entstehen diese Schleierwolken. Durch einen fünfprozentigen jährlichen Zuwachs entwickelt sich der Flugverkehr zum größten Klimakiller unter den Verkehrsträgern.

Den Schaden den ein Fluggast zwischen Frankfurt und der Karibik und zurück verursacht, schafft ein Autofahrer in der Regel erst in fünf Jahren. Deshalb sollte nach Möglichkeit auch der Urlaub im eigenen Land, vielleicht in der Rhön, bevorzugt werden.


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Links

www.dwd.de

www.gletscherarchiv.de

www.bayern.de/wwa-sw/Prokjekte/maeander_gewaesserentwicklungsplan.html