Info-Seite Heimat-, Wander- und Gartenbauverein Aschach e.V.

Aktuell:

Vortrag:

Donnerstag, 6. Juni, 19:00 Uhr, Pfarrheim Aschach – Geschichte der Kulturlandschaft von Bad Bocklet – Archäologie und Bodendenkmale in der Kulturlandschaft von Bad Bocklet

zwei spannende bebilderte Präsentationen von Bad Bocklet und seinen Ortsteilen:

Zwei, etwa je 20-minütige Vorträge, mit Dr. Gerrit Himmelsbach vom Unterfränkischen Institut für Kulturlandschaftsforschung und Dr. Ralf Obst vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege. Es geht im ersten Teil um einen Überblick zur Geschichte von Bad Bocklet und seiner Ortsteile Aschach, Großenbrach, Steinach an der Saale, Hohn, Roth an der Saale und Nickersfelden. Dabei werden historische Zusammenhänge dargestellt und was man davon heute noch sieht – das macht unsere Identität heute aus. Im zweiten Teil werden bekannte archäologische Relikte aus der Umgebung, wie Grabhügel, die  Ringwallanlage am Altenberg bei Großenbrach oder die Ruine Steineck vorgestellt. Ebenso werden anhand lokaler Beispiele verschiedene Methoden gezeigt, die zur Entdeckung weiterer Bodendenkmäler sowie historischer Kulturlandschaftselemente, wie  Altstraßen, Meilerplatten und Wölbäcker führen können.

Wanderung:

Sonntag, 23. Juni, 9:30 Uhr am Dorfbrunnen

Wanderstrecke: Rundwanderung Sportplatz Ramsthal – Verkehrsgarten Knückelein – Waldkindergarten – Kapelle –
Ramsthal zum Fest – Terroir f Weinberge – Sportplatz, Streckenlänge 12 km

Einkehr: 12:00 Uhr bis 14:00 Uhr Festzelt Ramsthal

Rückkehr: ca. 16:30 Uhr Wanderführer: Achim Borst, Tel.: 09708/6923

Galerie

26. Mai 2024, 10. Brückenfest im Seegarten mit Maiandacht

Andacht mit Pfarrer Hartmann am weinrankenverzierten Dreiseiten-Bildstock mit Passionsreliefs neben der Aschach
Gelungenes Fest zum Zehnjährigen bei Kaffee und Kuchen. 2012 wurde der Leo-Bauer-Steg – benannt nach dem Initiator -eingeweiht. Ehrenvorstand Leo Bauer hatte bereits 2004 die Idee zu einem Steg vom Schlossparkplatz über die Aschach in die Saalewiesen, der auch den Weg von und nach Bad Bocklet verkürzte.
Mal verzögerte die Naturschutzbehörde die Verwirklichung, mal war der Bauhof zu sehr eingespannt durch vielerlei Arbeiten. Das abgebildete Schildchen wurde zusätzlich 2021 angebracht, jedoch kurze Zeit später von Unbekannt abgerissen.
Der Bachlauf der Aschach unterhalb der ehem. Hilfsmühle in der Badersgasse mit Stegname. 2024 wurde die Stegbezeichnung neu eingraviert.

Osterbrunnen 2024:

Kindergartenkinder schmücken die Birke am prächtg geschmückten Osterbrunnen am Palmsonntag 2024
Unser Verein schmückte, wie seit vielen Jahren, mit Eiern, Girlanden, Blumen und einer Birke den Dorfbrunnen zu Ostern

Luisenruh-Bank

Die Luisenruh im Wald an der Wildfuhr bei Aschach hat wieder eine Sitzgelegenheit. Ursprünglich befand diese sich an der beschilderten Eiche gegenüber.

Teilnahme am Rakoczy-Festzug

Eine Abordnung des Vereins beim Rakoczy-Festzug in Bad Kissingen. Fußgruppe Louise Gräfin von Luxburg und Friedrich Graf von Luxburg mit Schlossgästen, Kostüme von Gerda Krausenberger.

1. Vorsitzende Herta Müller und Kulturwart Michael Bauer als Louise Gräfin von Luxburg und Friedrich Graf von Luxburg

Modell des Schlosses Aschach beim Festzug 2012

Auf dem Bildstockwanderweg trifft man auf die etwa 50 Bildstöcke und Wegkreuze in Aschach. Seit vielen Jahren setzt sich der Verein für die Erhaltung der Flurdenkmäler ein.

Wegkreuz am Bumert nach Restaurierung, Regionalbudget 2021

Der Verein führte mit dem Kindergarten 2023 einen Kürbiswettbewerb durch. Er verteilte im Frühjahr Saatgut an die Kinder. Somit konnten immerhin zwölf Kinder Exemplare auf die Waage legen. Ihre Kürbisse brachten Gewichte von fünf Gramm – ein Kürbis, der gerade erst blühte – bis 3,5 Kilogramm auf die Waage.

Kürbisprämierung im Kindergarten, 2023

Arbeitskreis Heimatgeschichte:

Der geschichtliche Arbeitskreis hat sich zum Ziel gesetzt, historische Kulturlandschaftselemente unseres Raumes zu erfassen und der Bevölkerung vorzustellen. Das Landesdenkmalamt stellte uns dafür Unterlagen aus seinen Ortsakten und Geodaten zu Bodendenkmälern und Kulturlandschaftselementen zur Verfügung. Die vom Landesdenkmalamt im Januar 2024 zur Verfügung gestellten Erfassungen reichen von vorgeschichtlichen bis zu frühmittelalterlichen Objekten.

Für das Bodendenkmal auf dem Altenberg bei Großenbrach (Vor- und frühgeschichtliche oder frühmittelalterliche Ringwallanlage Altenburg) beantragten wir die Berichte von zwei Forschern aus den Jahren 1958 bis 1960. In 1960 wurden auch Grabungen durchgeführt. Die Beschreibungen in den Akten sind interessant, besonders z. B. die Feststellung, dass in einem Steinwall die Steine kreisförmig – wahrscheinlich um Holzpfosten (die die Mauern stabilisierten) herum – verlegt wurden. Es könnte sich jedoch auch um einen hoch- oder spätmittelalterlichen Burghügel oder auch nur um Weinbergsmauern handeln.

Lageskizze Altenberg bei Großenbrach:

Foto: Hochkant gestellte Steine und kreisförmige Löcher im freigelegten Steinhaufen (Messstabangaben in dm)